An dem Tag, an dem ich gelernt habe, eine Glühbirne zu reparieren, ertappte ich mich dabei, verstehen zu wollen, wie eine Glühbirne überhaupt funktioniert.
Das war schon immer so: ich muss den Kern der Dinge erfassen, das Ganze vor den Details sehen. Ich denke in Systemen.
Wahrscheinlich hat mich deshalb die Informatik schon immer fasziniert. Dass eine Maschine, die einfach Nullen und Einsen mit irrwitziger Geschwindigkeit aneinanderreiht, am Ende in unsere Hosentasche passt, unsere Zahlungen abwickelt und unsere Bestellungen aufnimmt — das hört nicht auf, mich zu erstaunen.
Als ich verschiedene kleine Jobs gemacht habe — in der Gastronomie, im Sport, im Sozialen — kam immer wieder dieselbe Beobachtung: ein enormer Mangel an digitalen Strukturen, um die Aktivitäten des Alltags zu koordinieren. Der Grund war simpel und immer derselbe: es war zu teuer.
In den letzten Jahren hat sich alles verändert. Der technologische Fortschritt, allen voran die Künstliche Intelligenz, hat die Erstellung digitaler Lösungen viel zugänglicher gemacht — und viel günstiger. Da hat es Klick gemacht.
OlympOS ist aus dieser Begegnung entstanden: eine Art, in Systemen zu denken, und eine Welt, in der gute Lösungen endlich erschwinglich werden.
